Offenburg, 11.9.2026
Island, Schottland und Frankreich sind die Gastländer der GeoTHERM 2027
Gemeinschaftsstände zukunftsorientierter Unternehmen
Hochrangige internationale Redner in der Eröffnungssession
Die GeoTHERM unterstreicht am 25. und 26. Februar 2027 ihre internationale Ausrichtung. Mit Island, Schottland und Frankreich präsentieren gleich drei Gastländer ihre Expertise auf der kommenden Veranstaltung.
Damit festigt die GeoTHERM im 20. Jubiläumsjahr ihre Rolle als zentrale Plattform für den grenzüberschreitenden Austausch über aktuelle Entwicklungen, Technologien und Projekte der Geothermie.
Gastland Schottland bringt neue Perspektiven ein
Scottish Enterprise aus Glasgow fördert die Erforschung und Nutzung von Geothermie, insbesondere die innovative Nutzung von Grubenwasser (Mine Water Geothermal) für grüne Wärmenetze. Vor allem im schottischen Central Belt gilt Mine Water Geothermal als vielversprechend: Wärme aus gefluteten ehemaligen Bergwerken kann mithilfe von Wärmepumpen für Nah- und Fernwärmenetze nutzbar gemacht werden. Forschungs- und Pilotprojekte, unter anderem in Glasgow und Aberdeen, sollen das Potenzial dieser Technologien weiter erschließen.
Schottland setzt bei der Wärmewende zunehmend auf Geothermie. Im Fokus stehen neben der Nutzung von warmem Wasser aus stillgelegten Kohleminen unter anderem auch geothermische Potenziale in kristallinem Tiefengestein.
Frankreich stärkt den grenzüberschreitenden Austausch
Frankreich, das zuletzt 2013 Gastland der GeoTHERM war, wird 2027 durch die A.F.P.G. – Association Française des Professionnels de la Géothermie aus Paris vertreten. Die A.F.P.G. bündelt und vernetzt die Akteure der französischen Geothermiebranche, informiert über die Potenziale dieser Form der Energiegewinnung, begleitet politische und regulatorische Prozesse und fördert die Sichtbarkeit der Branche im In- und Ausland.
Gerade wegen der unmittelbaren Nachbarschaft zum französischen Geothermiemarkt spielt der grenzüberschreitende Austausch für die GeoTHERM in Offenburg eine besondere Rolle.
Island erneut zu Gast in Offenburg
Wo Feuer und Eis die Landschaft prägen, wird die Kraft des Erdinneren seit Jahrzehnten konsequent als Energiequelle genutzt. Geothermie ist ein zentraler Bestandteil der isländischen Energieversorgung und macht das Land zu einem international beachteten Vorreiter bei der Nutzung erneuerbarer Erdwärme.
Aufgrund dieser besonderen Expertise wird Island auch im nächsten Jahr als Gastland auf der GeoTHERM in Offenburg vertreten sein. Repräsentiert wird das Land durch den ORKIS Energy Cluster Iceland aus Reykjavík, der Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure des isländischen Energiesektors vernetzt und Zusammenarbeit sowie Innovation fördert.
Auf der GeoTHERM bringt Island sein langjähriges Know-how und innovative Lösungsansätze in den internationalen Fachaustausch ein und gibt damit wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Geothermie.
Internationale Impulse bereits zum Auftakt
Auch im Kongressprogramm werden die drei Gastländer sichtbar vertreten sein. Hochrangige Redner aus dem Energiesektor Islands, Schottlands und Frankreichs werden bereits am Donnerstag, 25. Februar 2027, an der Eröffnungssession der GeoTHERM teilnehmen.
Damit setzt die GeoTHERM ein deutliches Zeichen für internationale Zusammenarbeit und Wissenstransfer. Unterschiedliche Perspektiven, Rahmenbedingungen und Lösungsansätze kommen in Offenburg zusammen und geben wichtige Impulse für die weitere Entwicklung der Geothermiebranche.
Die GeoTHERM findet am 25. und 26. Februar 2027 auf dem Messegelände in Offenburg statt.
Weitere Informationen und Tickets unter www.geotherm-offenburg.de.
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