Side Events


Mittwoch, 13. Februar 2019


Baltic Sea Symposium und get together

Zum dritten Mal in Folge findet am Vortag der GeoTHERM, am 13. Februar 2019 ein internationales Symposium in der Oberrheinhalle auf dem Offenburger Messegelände statt. Nach Latein-Amerika und Asien stehen die Anrainerstaaten der Ostsee im Focus der Veranstaltung „Baltic Sea Symposium“. Die Veranstaltung wird von der Internationalen Energie Agentur (IEA Geothermal TCP) initiiert und in Kooperation mit der Internationalen Geothermischen Vereinigung (IGA) durchgeführt.

Internationale und nationale Vertreter nutzen hier die Möglichkeit, sich intensiv über aktuelle Aktivitäten, Erkenntnisse und Projekte der Geothermie-Branche in den Ostsee-Staaten auszutauschen. „Gerade diese Länder mit kalten Wintern dürften ein hohes Interesse und einen enormen Bedarf an geothermischen Konzepten und Technologien haben, um den Ausstieg aus der konventionellen Wärmeerzeugung mittels fossiler Brennstoffe zu vollziehen. Dieses Symposium bietet mit der Kombination aus Länder-, Markt- und Technikinformation die optimale Voraussetzung für das Netzwerken von internationalen und nationalen Teilnehmern im Rahmen des größten Branchenevents. Die Erfolge der beiden letzten Jahre stimmen mich auch für das „Baltic Sea Symposium“ optimistisch.“, ist Dr. Lothar Wissing vom Projektträger Jülich und Chairman des IEA Geothermal TCP überzeugt.

Die Konferenzsprache ist Englisch – weitere Veranstaltungsdetails folgen.


Tickets
                                  

Baltic Sea Symposium    Ticket 20,00 EUR

Get-Together                Ticket 20,00 EUR

>> Zur Anmeldung


Oberrheinhalle, Großer Saal



Fachgespräch Durchlässigkeitsveränderungen durch Erdwärmesonden - Auswirkungen auf die Genehmigungssituation

Erdwärmesonden (EWS) stellen eine Schlüsseltechnologie für die Wärmewende dar. Allerdings steht bei deren Errichtung und Betrieb der Schutz des Grundwassers im Vordergrund. Eine meist zementbasierte Hinterfüllung, die im Ringraum zwischen Sondenrohren und der Bohrlochwand eingebracht wird, soll das System EWS gegenüber dem Grundwasser abdichten. Beim Hinterfüllvorgang können jedoch bereits Fehlstellen in der Zementsäule entstehen, die eine mangelnde Abdichtungswirkung zur Folge haben. Auch der Betrieb einer Sonde im Frostbereich induziert mechanische Belastungen, die in sekundären Wasserwegsamkeiten resultieren können. Künstlich geschaffene Wasserwegsamkeiten können eine Gefahr für die dauerhafte Gewährleistung der Grundwasserqualität darstellen. Zu hohe Anforderungen an die Dichtheit des Systems EWS oder ein generelles Verbot des Frostbetriebs führen hingegen zu einer erheblichen Reduzierung des Potenzials dieser Technologie.

Im Fachgespräch sollen das Potenzial von EWS sowie die Anforderungen an deren hydraulische Durchlässigkeit kontrovers diskutiert werden. Dazu werden aktuelle Forschungstätigkeiten vorgestellt, die sich mit den genannten Problemstellungen befassen und versuchen Technologien zu entwickeln mit denen ein sicherer, nachhaltiger aber auch effizienter Betrieb von EWS möglich ist.

Eine aktive Beteiligung der TeilnehmerInnen des Fachgesprächs ist explizit erwünscht und kann in Form einer Kurzpräsentation (maximal 5 Folien), eines Posterbeitrags oder in den Diskussionsrunden erfolgen.

Das Fachgespräch richtet sich an VertreterInnen von Fachbehörden, Planungsbüros und andere Interessierte.

Kosten

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Für VertreterInnen von Fachbehörden ist die Teilnahme kostenlos. Von sonstigen TeilnehmerInnen wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 80 € erhoben.

 

Nähere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung entnehmen Sie bitte nachfolgendem Programm.

>> Zum Programm Flyer

Veranstalter und Ansprechpartner für Rückfragen

Technische Universität Darmstadt                 Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Fachgebiet Angewandte Geothermie             Fachgebiet Geotechnik und Geothermie
Dipl.-Ing. Bastian Welsch
welsch@geo.tu-darmstadt.de

 

Das Fachgespräch wird organisiert im Rahmen des PtJ-BMWi Verbundvorhabens „OPTIMOG: Entwicklung von Verfahren zur Optimierung der Hinterfüll- und Sondenmaterialien für die oberflächennahe Geothermie (FKZ: 03ET1472A/B).

 

 


Subinhalte