Pressemitteilungen

 

|18.12.14|
 

Europas größte Geothermiemesse veröffentlicht Kongressprogramm

GeoTHERM Offenburg bietet neben dem zentralen Branchentreffpunkt viel Praxis und Fortbildungsnachweise gemäß DVGW W120-1 und W120-2

 
53_GeoTHERM_expo_congress_Messe_OffenburgOffenburg. Europas größter Marktplatz für Geothermie findet in Offenburg statt. Die Fachmesse GeoTHERM der Messe Offenburg wird am 5. und 6. März zum Mittelpunkt der Branche. Treffpunkt, europaweites Kontaktnetzwerk, Kundenberatung und der neueste Stand der Technik machen die Stellung der Plattform aus. Das Kongressprogramm ist auf der Homepage erschienen unter www.geotherm-offenburg.de.
 

GeoTHERM auf Wachstumskurs auf der Höhe aktueller Entwicklung

Als Eröffnungsredner der stark wachsenden Veranstaltung spricht Dr. Martin Herrenknecht. Er ist einer der Unterstützer der ersten Stunde für die GeoTHERM, die in die neunte Auflage geht und sich als Europas größte Geothermie-Messe etabliert hat. Rund 40 Experten-Vorträge zu Oberflächennaher und Tiefer Geothermie beleuchten die aktuelle Technologie und Marktentwicklung. Einen Statusbericht zur Erdwärmenutzung in Europa kommt von der Europäischen Kommission sowie dem European Geothermal Energy Council (EGEC).
 
Thema im Kongress sind unter anderem die Neuerungen in der Qualitätssicherung in der Oberflächennahen Geothermie. Konkret für das Land Baden-Württemberg referiert hierzu eine Vertreterin des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Das Unternehmen Burkhardt GmbH referiert über Best-Practice Erfahrungen der Bohrtechnik. Weitere Themen sind neue Wege in der Oberflächennahen Geothermie, Erdkollektoren und Gaswärmepumpen sowie der effiziente Einsatz von Geothermie in der Gebäudetechnik.
 
Neben Heizwärme sind auch Speicherfunktionen und Kühlung Potenziale, die bisher in der Öffentlichkeit wenig beachtet wurden. Erfolgsstorys wie beispielsweise das Heizwärmewerk Unterföhring in Bayern dienen als exemplarische Modelle für Wirtschaft und Politik. Unterföhring verdoppelt derzeit seine installierte Leistung von 20 auf 40 MW: Die Firma Erdwerk berichtet vom Spatenstich für eine zweite, baugleiche Anlage als Doppeldublette.
  
Im vergangenen Jahr waren 38 Nationen zu Gast, 191 Aussteller und über 3.500 Besucher.
 
DVGW W120-1 und W120-2

Erstmalig erhalten Teilnehmer des Kongresses Teilnahmezertifikate als Fortbildungsnachweis gemäß DVGW W120-1 und W120-2 für den Bereich Brunnen- und Messstellenbau und Oberflächennahe Geothermie. Ein zusätzlicher Workshop Brunnenbau wird angeboten.
 
Exkursionen und Side-Events

Die Fachmesse mit Kongress für Oberflächennahe und Tiefe Geothermie wird von zahlreichen Institutionen und Verbände für Side-Events genutzt. Exkursionen zu Geothermiekraftwerken am Oberrheingraben stehen im Fokus der Internationalen Geothermiekonferenz (IGC), die bisher in Freiburg stattfand und jetzt an die GeoTHERM andockt. In Zusammenarbeit mit dem trinationalen Energienetzwerk TRION werden Exkursionen am 5. März angeboten. Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) veranstaltet am 4. März bereits im dritten Jahr sein "PraxisForum Erdwärme". Der Branchen-Award auf europäischer Ebene wird vom European Geothermal Energy Council (EGEC) im Rahmen der GeoTHERM verliehen. Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsforums Geothermie (WFG) und weitere Side-Events finden Sie auf der Messe-Homepage.
 
Gastland Island und aktuelle Ausblicke

Faszinierende Berichte sind aus dem Gastland Island zu erwarten, das laut seiner Jahresstatistik 2014 ganze 69 Prozent seines Bruttoenergieverbrauchs aus Geothermie bezieht und derzeit über Exporte per Unterwasserpipeline nach Europa nachdenkt. Die jährlich produzierten 17 Terrawattstunden Strom aus Geothermie und Wasserkraft sind mehr, als die Bewohner der Vulkaninsel selbst benötigen.
 
Dass es auch in Deutschland möglich sein kann, bis 2030 Strom aus Geothermie für weniger als 9 Cent pro Kilowattstunde zu erzeugen, betont der Vorsitzende des Wirtschaftsforums Geothermie e.V. (WFG) und gleichzeitig Präsident des Bundesverbandes Geothermie e.V. (GtV- BV), Dr. Erwin Knapek. Für Kraftwerke und Heizkraftwerke aus Tiefer Geothermie sind in Deutschland besonders das Norddeutsche Becken, das Molassebecken und der Oberrheingraben geeignet. Neben sechs bereits laufenden Anlagen am Oberrheingraben (siehe Grafik) befinden sich weitere vier geothermische Heizkraftwerken in Straßburg in Planung.
 
Die Vorteile der Erdwärmenutzung als grundlastfähige und CO2-freie Energiequelle kommen auch bei internationalen Projekten zum Tragen. Bei der UN-Klimakonferenz in Lima hat jüngst am 8. Dezember Deutschlands Entwicklungshilfeminister Dr. Gerd Müller zusammen mit dem EU-Kommissar für Klimapolitik und Energie, Miguel Arias Cañete, ein 760-Millionen-Euro Förderprogramm für Geothermievorhaben vorgestellt, das die Vorbereitung und den Bau von Geothermie-Kraftwerken in zehn lateinamerikanischen Ländern finanzieren soll.
 
Neue Energie tanken beim Abendempfang

Weit im Voraus ausgebucht ist stets der Abendempfang der GeoTHERM am Eröffnungstag. Networking unter Fachkollegen und badisch-gastliches Ambiente sind geschätzt - frühzeitige Sicherung der Plätze für den Empfang sei empfohlen, zu dem auch Franz Untersteller, Baden-Württembergs Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft erwartet wird.
Frühbucherrabatt sichern
 
Noch bis Ende Januar sind Frühbucherpreise erhältlich. Kartenbestellung und weitere Informationen erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de.

 1-Tages-Ticket für Kongress und Fachmesse:
35 EUR / ab 31.01. dann 42 EUR
2-Tages-Ticket für Kongress und Fachmesse:
55 EUR / ab 31.01. dann 62 EUR
Abendempfang am 5. März 18.15 Uhr
54 EUR / ab 31.01. dann 59 EUR
 

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de. Für Fragen und Wünsche steht Ihnen das Projektteam der GeoTHERM unter geotherm@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-54 zur Verfügung.

 
 >> Zum Bildmaterial der GeoTHERM

 

 

|04.11.2014|

 

Europäischer Geothermie-Award bei GeoTHERM Offenburg verliehen

Ab sofort Einreichungen für den europäischen Branchen-Award des europäischen Verbands EGEC möglich / Praxisforum des Bundesverbands Wärmepumpe und zahlreiche Side-Events im Rahmen der internationalen Plattform GeoTHERM in Offenburg
  
Blick in die Baden-ArenaOFFENBURG. Am 5. und 6. März vereint Europas größte Geothermie-Fachmesse mit Kongress Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft der Oberflächennahen und Tiefen Geothermie. Am Messestandort Offenburg kamen zuletzt Teilnehmer aus 38 Nationen und fünf Kontinenten zusammen. "Mit nahezu 200 Ausstellern und 3.500 Besuchern zeigt die Fachmesse einmal im Jahr das Spektrum der nationalen sowie internationalen Geothermie", berichtet Messechefin Sandra Kircher.

     
PraxisForum BWP und weitere Side-Events

Der zentrale Treffpunkt bei der Messe Offenburg ist Tradition geworden für Verbandspräsidenten, Spitzenpersönlichkeiten und Branchenvertreter. Vielfach wird die GeoTHERM daher von Verbänden und Unternehmen zusätzlich als Plattform für Mitgliederversammlungen und Veranstaltungen genutzt. So veranstaltet am Tag vor dem offiziellen Beginn der Fachmesse der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) bereits im dritten Jahr sein "PraxisForum Erdwärme". Ebenfalls am Vortag findet die Internationale Geothermiekonferenz (IGC) zur Tiefen Geothermie statt, die vom Standort Freiburg nach Offenburg wechselt und an die GeoTHERM andockt.

    
Ein Award für die Branche

Der im Rahmen der GeoTHERM geschaffene Branchenpreis "European Geothermal Innovation Award" wird 2015 erneut vergeben. Diesen Award auf europäischer Ebene verleiht das European Geothermal Energy Council (EGEC) auf dem Abendempfang am 5. März, zu dem auch Minister Franz Untersteller erwartet wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg. Bewerbungen und Nominierungen für den Award können bis 31. Dezember eingereicht werden, s. www.geotherm-offenburg.de.
 
Das zentrale Get-Together-Highlight der Branche stellt der Abendempfang der GeoTHERM dar. Mit excellenten badischen Weinen wird das Branchen-Ereignis am 5. März in einer Top-Location direkt auf dem Offenburger Messegelände veranstaltet. Der Präsident des EGEC Dr. Burkhard Sanner betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung der GeoTHERM: "Europa ist unsere Zukunft. Offenburg mit seiner trinationalen Lage im Zentrum und im Herzen Europas ist der idealer Ort dafür, Kollegen aus dem In- und Ausland zu treffen." Die Plätze für das Abendevent sind limitiert - Kenner profitieren vom Spezial-Frühbucher-Tarif für Abendempfang und Messeeintritt bis 28. November.
 
Weitere Informationen erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de. Gerne steht Ihnen das Team der GeoTHERM für Fragen und Anregungen unter geotherm@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-54 zur Verfügung.

  
 
 
|25.09.2014|  
 

Europas größte Geothermie-Fachmesse GeoTHERM im Wachstum

Erstmals Teilnahmezertifikat für Fortbildungsnachweis gemäß DVGW W120-1 und W120-2 / Über 75 Prozent der erweiterten Fachmesse bereits vergeben / Exkursionen am 5. März 
 

32_GeoTHERM_expo_congress_Messe_OffenburgOFFENBURG. Die neunte GeoTHERM - expo & congress verdichtet am 5. + 6. März 2015 die geballte Geothermie-Kompetenz am Messestandort Offenburg. Europas größte Geothermie-Fachmesse mit Kongress befindet sich auf Wachtumskurs. Die Ausstellungsfläche wurde aufgrund der hohen  Nachfrage erweitert und verzeichnet fünf Monate vor Messebeginn bereits einen Buchungsstatus von über 75 Prozent. Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesbandes Geothermie unterstreicht die Bedeutung des Branchentreffs: „Für mich ist die GeoTHERM mittlerweile die beste Plattform, die man für die Geothermie überhaupt in Deutschland haben kann und dies kann ich auch europaweit behaupten“. Der gesamte Geothermiemarkt für Tiefe und Oberflächennahe Geothermie findet sich auf der GeoTHERM wieder. Bei der vergangenen GeoTHERM wurden 191 Aussteller und 3.513 Besucher aus 38 Nationen registriert. „Die jährlich steigende Ausstellerzahl sowie die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Wirtschaftsvertretern und Verbänden freut uns sehr. Die stetig wachsende Zufriedenheit ist für uns Antrieb, das Angebot weiter auszubauen“, unterstreicht Projektleiterin Christina Sedelmeier die Bedeutung der GeoTHERM.
 
Fortbildungen nach W120-1 und W120-2

Erstmals zur GeoTHERM 2015 wird es Teilnahmezertifikate für Fortbildungsnachweis gemäß DVGW W120-1 und W120-2 geben. Mit den Nachweisen nach W120-1 und W120-2 deckt die Messe Offenburg Fortbildungen im Bereich Brunnen- und Messstellenbau sowie der Oberflächennahen Geothermie ab.
 
Klaus Nehrke von der DVGW CERT GmbH begrüßt „solche Initativen, die die fachlichen Kompetenzen am Markt stärken.“ Zusätzlich zur täglichen Arbeit seien Fortbildungen wichtige Bausteine, um immer auf dem neuesten Stand zu sein, erklärt Dipl.-Ing. Andreas Stumm von der Zertifizerung Bau GmbH, Geschäftsbereich Brunnenbau: "Fachvorträge wie auf der GeoTHERM bieten den Unternehmen eine gute Gelegenheit sich kontinuierlich zu informieren und fortzubilden."
 
European Geothermal Innovation Award

Der im Rahmen der GeoTHERM geschaffene Branchenpreis "European Geothermal Innovation Award" wird 2015 erneut vergeben. Die Einreichungen für den Award können ab sofort erfolgen. Eine fünfköpfige Jury wird unter allen Beiträgen den Preisträger des European Geothermal Innovation Awards am 5. März 2015 auf der GeoTHERM verkünden.
 
Internationale Geothermiekonferenz (IGC) neuester Partner

Die Internationale Geothermiekonferenz (IGC) von Enerchange Freiburg erweitert am 4. März, am Vortrag der GeoTHERM, erstmalig das Programmportfolio. Zusätzliche Exkursionen werden am 5. März angeboten, organisiert von der IGC. "Mit dem Zusammenschluss entsteht eine starke Allianz für die Geothermie", so Messechefin Sandra Kircher in einer Pressemitteilung der Messe Offenburg.
 
Engagement nationaler und internationaler Partner

Rund um den national sowie international besetzten Kongress der GeoTHERM halten Partnerverbände zahlreiche Mitgliederversammlungen, Workshops, Praxisforen, Beiratsitzungen und Recruitingtage im Rahmen der GeoTHERM ab. Dr. Burkhard Sanner, Präsident des European Geothermal Energy Council (EGEC), betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung der GeoTHERM als der europäischen Plattform: "Europa ist unsere Zukunft. Offenburg mit seiner trinationalen Lage im Zentrum und im Herzen Europas ist der idealer Ort dafür, Kollegen aus dem In- und Ausland zu treffen."
 
Die nächste GeoTHERM findet statt am 5. + 6. März 2015 bei der Messe Offenburg.
 
Weitere Informationen erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de. Gerne steht Ihnen das Team der GeoTHERM für Fragen und Anregungen unter geotherm@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-54 zur Verfügung.

  

  
  

|23.09.2014|
 

GeoTHERM und Internationale Geothermiekonferenz unterzeichnen Kooperationsvertrag für Messestandort Offenburg

Zukünftig zusätzlicher Tag durch Bündelung der Geothermie-Kompetenzen in Offenburg
 

OFFENBURG. Europas größte Geothermie-Fachmesse GeoTHERM ist am Messestandort Offenburg fest verwurzelt und wird zur neunten Veranstaltung durch die Internationale Geothermiekonferenz (IGC) erweitert, die bisher in Freiburg stattgefunden hat.
  
„Mit dem Zusammenschluss entsteht eine starke Allianz für die Geothermie. In diesem Verbund der Stärke bringen beide Partner ihre bekannten Marken, viel fachliches Knowhow sowie ein umfassendes Kontaktnetzwerk ein“, erklärt Sandra Kircher, Geschäftsführerin der Messe Offenburg. Die GeoTHERM findet am 5. und 6. März 2015 statt mit dem bewährten Konzept in Kombination von Fachmesse und Kongress zur Oberflächennahen und Tiefen Geothermie.
 
Zum Auftakt am 4. März stellt am Vortag des Messebeginns die IGC in ihrem Vortragsprogramm die wesentlichen Herausforderungen der Tiefen Geothermie in den Fokus, präsentiert internationale Projekterfahrungen und lädt zur intensiven Diskussion ein.
 
Dr. Jochen Schneider, Geschäftsführer der Agentur Enerchange, freut sich über die Kooperation: „Zwei versierte Partner des Geothermiemarkts schaffen damit optimale Voraussetzungen für das Netzwerken von internationalen und nationalen Teilnehmern auf dem größten Branchenevent. Die GeoTHERM, als größte Geothermie-Fachmesse und die IGC mit einem durchdachten Programmkonzept sowie intensiven Dialogmöglichkeiten bieten zweifelsohne eine starke Anziehungskraft für die Teilnehmer.“ Im Rahmen der IGC kommen Jahr für Jahr zwischen 200 und 250 Experten aus der ganzen Welt zusammen.
 
Bei der vergangenen GeoTHERM wurden 191 Aussteller und 3.513 Besucher aus 38 Nationen registriert. „Für 2015 befindet sich die Fachmesse weiterhin auf Wachstumskurs. Bereits jetzt sind über 75 Prozent der erweiterten Hallenfläche der GeoTHERM belegt. Erstmals werden am 5. März Exkursionen angeboten, organisiert von den Veranstaltern der IGC“, zeigt sich GeoTHERM-Projektleiterin Christina Sedelmeier erfreut über die Zusammenarbeit.
  
Weitere Informationen erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de. Gerne steht Ihnen das Team der GeoTHERM für Fragen und Anregungen unter geotherm@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-54 zur Verfügung.
 
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|31.03.2014|
 

Geothermie-Branche setzt auf Fachmesse GeoTHERM in Offenburg

Aussteller vergeben Bestnoten / 45 Prozent der Ausstellungsfläche 2015 bereits heute belegt / Vereinbarung mit Gastland Island / 38 Nationen zu Gast in Offenburg

OFFENBURG. Bestnoten von Ausstellerseite hat die GeoTHERM - expo & congress für die achte Durchführung bei der Messe Offenburg erhalten. Die hohe Zufriedenheit der ausstellenden Wirtschaft belegt die Gesamtnote von 1,73. Laut einer Pressemitteilung der Messe Offenburg haben 83 Prozent der diesjährigen Aussteller ihre Teilnahme für 2015 zugesagt und über 45 Prozent der Ausstellungsfläche für das kommende Jahr ist bereits fest gebucht. „Ich freue mich über die Resonanz und die sehr gute, langjährige Zusammenarbeit mit der Branche“, resümiert Sandra Kircher, Geschäftsführerin der Messe Offenburg. Charakteristikum der Veranstaltung ist die durchgängige Fachkompetenz in der Besucherqualität, die von 56 Prozent der Aussteller mit „sehr gut“ und weiteren 40 Prozent mit „gut“ bewertet wurde.
 
Mit zuletzt 191 Ausstellern und 3.513 Fachbesuchern richtet die Messe Offenburg einmal im Jahr Europas größte Geothermie-Plattform aus. „38 Nationen von Nord- und Südamerika, über Europa, Afrika und Asien haben wir dieses Jahr auf der GeoTHERM registriert, das zeigt die hohe Internationalität“, betont Projektleiterin Christina Sedelmeier. „Offenburg spielt weltweit ganz vorne mit“, bestätigt Dr. Horst Kreuter von der Internationalen Geothermischen Vereinigung, der die geballte Fachkompetenz unter einem Dach in Offenburg sehr begrüßt. Der international besetzte Kongress ebenso wie der persönliche Dialog in den Kundengesprächen und der Austausch von Fachexperten, Mitgliederversammlungen und Workshops prägen die Plattform.
 
Gastland der kommenden GeoTHERM vom 5. bis 6. März 2015 wird Island sein, ein Geothermiestandort mit Beispielcharakter. Das Land gewinnt 99 Prozent seiner Energie aus regenerativen Quellen. Der Großteil der Wärmeversorgung und rund ein Fünftel der Stromversorgung stammt aus Erdwärmenutzung. Es sind nicht allein die geologisch günstigen Gegebenheiten, sondern gezielte und langfristige Investitionen, die aus Island ein Vorzeigeland der Geothermie machen. Der Geschäftsführer der isländischen nationalen Energiebehörde Orkustofnun, Professor Guðni A. Jóhannesson macht dies an einem Zahlenbeispiel fest: „Momentan belaufen sich Kosten für die Wärmeerzeugung durch Erdwärme für 90 Prozent der Bevölkerung auf nur 15 Prozent von der Summe, die bei gleicher Wärmeerzeugung durch Öl notwendig wäre. Island ist stolz darauf, Gastland der GeoTHERM 2015 zu sein“, fährt er fort. Das Land präsentiert auf der Europa-Plattform in Offenburg neuestes Fachwissen und modernstes technisches Know-How. Synergien sind durch den „internationalen Kontext“ der Veranstaltung, wie es Dr. Burkhard Sanner, Präsident des European Geothermal Energy Council (EGEC) beschreibt, praktisch vorprogrammiert.
 
Die nächste GeoTHERM findet am 5. und 6. März 2015 bei der Messe Offenburg statt.
 
Weitere Informationen erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de. Gerne steht Ihnen das Team der GeoTHERM für Fragen und Anregungen unter geotherm@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-54 zur Verfügung.
 
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|24.02.2014|

 

Schlussbericht

GeoTHERM bestätigt Marktposition

Europas Geothermie-Fachwelt vereint bei der Messe Offenburg / 38 Nationen zu Gast in Offenburg / European Geothermal Energy Award erstmals verliehen
 
 OFFENBURG. Mit der achten Ausgabe bestätigt die GeoTHERM – expo & congress ihre Position als Europas größter Branchentreff. Aussteller wie Fachbesucher beurteilen die GeoTHERM einhellig als außerordentlich gut gelungene Veranstaltung. Wie Dr. Burkhard Sanner, Präsident des European Geothermal Energy Council (EGEC) beschreibt, ist der "internationale Kontext aus der Geothermie überhaupt nicht mehr wegzudenken." Offenburg mit seiner Lage im Herzen Europas sei der ideale Ort dafür.
 
191 Aussteller aus 16 Nationen (Vorjahr 180 aus 14 Nationen), darunter auch Russland und Südkorea, präsentierten sich auf der Fachmesse in Offenburg. Zudem nutzten 3.513 Fachbesucher aus 38 Nationen (Vorjahr 3.492 aus 36 Nationen) die geballte Fachkompetenz auf Europas größter Geothermie-Plattform. „Offenburg spielt weltweit ganz vorne mit", betonte Dr. Horst Kreuter von der Internationalen Geothermischen Vereinigung.
  
Das Kongressprogramm vereinte in 30 Vorträgen nationale sowie internationale Schwerpunkte der Oberflächennahen und Tiefen Geothermie. Die Bedeutung der Veranstaltung innerhalb der Branche zeigt die rege Nutzung des Messerahmens für zahlreiche Side-Events. Es fanden Mitgliederversammlungen (Wirtschaftsforum Geothermie), eine Versammlung europäischer Geothermieverbände (European Geothermal Energy Council), Workshops (Bundesverband Geothermie, Praxisforum des Bundesverbands Wärmepumpe), sowie Beiratsitzungen und weitere Treffen statt. Aus dem intensiven Austausch, dem Wissenstransfer und dem Networking auf der GeoTHERM entstehe ein regelrechter "Schub nach vorn", wie Präsident Dr. Erwin Knapek vom Bundesverband Geothermie konstatierte. Die gemeinsame Vorgehensweise wird auf der GeoTHERM diskutiert, vorangetrieben und abgestimmt", so Knapek.
   
Geothermie ist die Erneuerbare Energie, die alles kann
 
Umweltminister Franz Untersteller eröffnete die Veranstaltung mit einem Bekenntnis zum Beitrag der Geothermie zur Energiewende. „Wir wollen den Anteil der erneuerbaren Energien in der Wärmeerzeugung bis zum Jahr 2020 auf rund 21 Prozent verdoppeln. Dies gelingt uns aber nur, wenn wir die Geothermie weiterhin nutzen“, so Minister Untersteller. Er bedauerte, dass in den Medien vor allem Schadensfälle im Zusammenhang mit Erdwärmebohrungen hervorgehoben werden und betonte die Wichtigkeit von Qualitätsrichtlinien. Niemand spreche indes von dem erfolgreichen Betrieb der rund 30.000 unauffälligen Erdwärmesonden im Lande.
  
Geothermie könne in Deutschland in der Wärmeerzeugung Großes leisten, prognostizierte auch Dr. Horst Kreuter, frisch gewählter Vorsitzender des European Regional Branch der Internationalen Geothermischen Vereinigung. „Für Wärme ist das Potenzial der Geothermie viel größer als für Strom. Strom ist wichtig, aber für Wärme können wir einen richtigen Markt in Deutschland entwickeln", so Kreuter.
  
Dr. Burkhard Sanner, Präsident European Geothermal Energy Council (EGEC) wünschte sich, dass die Geothermie stärker die Rolle einnimmt, die sie in den Erneuerbaren Energien spielen kann: Nämlich als die dringend notwendige grundlastfähige Quelle, die immer dann, wenn Bedarf ist, Strom oder Wärme liefern kann. Und dass die Politik darauf reagiert und der Geothermie die Unterstüzung zukommen lässt, mit der sie diese Rolle ausfüllen kann.
  
Für die Branche forderte Dr. Erwin Knapek, der in Personalunion den Bundesverband Geothermie und das  Wirtschaftsforum Geothermie führend vertritt, von der Politik einen Vertrauensschutz für Projekte in der Planung. Für eine nachhaltig funktionierende Energiewende sei der Einbruch der Investitionstätigkeit zu vermeiden. Dabei sei die Planungsdauer von 5 bis 7 Jahren zu berücksichtigen. Die "Wärmewende" sei in der Gesamtstatistik der CO2-freien Energien von noch größerer Bedeutung als die Energiewende für Strom.
  
Den neu geschaffenen Branchenpreis "European Geothermal Innovation Award" erhielt das Unternehmen Bestec GmbH für seine europaweit anerkannten Verdienste als Motor für die Anwendung von Enhanced Geothermal Systems am Oberrheingraben und nördlich der Vogesen.
  
Victor van Heekeren, Chairman der Niederländischen Geothermischen Vereinigung, präsentierte die erfolgreiche Nutzung von Erdwärme im Gastland Niederlande und zeigte sich von der geballten Branchenpräsenz und der guten Messeorganisation der GeoTHERM beeindruckt.
  
Die neunte GeoTHERM findet am 5. und 6. März 2015 wieder bei der Messe Offenburg statt.
  
Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie unter www.geotherm-offenburg.de. Gerne steht Ihnen das Team der GeoTHERM für Fragen unter geotherm@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-54 zur Verfügung.

 


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