Pressemitteilungen




|06.03.15|

Schlussbericht

Geballte Branchenpräsenz auf der Fachmesse GeoTHERM

Offenburg. Europas größter Marktplatz der Geothermie hat mit der GeoTHERM seine Heimat in Offenburg. Die internationale Fachmesse mit Kongress, die am 5. und 6. März von der Messe Offenburg veranstaltet wurde, verzeichnet einen konstant hohen Qualitätskurs. Insgesamt waren 41 Nationen zu Gast. Zahlreiche Geothermie-Veranstaltungen, Workshops und Verbandsaktivitäten vor und während der GeoTHERM prägen die Bedeutung der Veranstaltung.
 
190 Aussteller und 3.562 Fachbesucher sowie weitere hochkarätige Geothermie-Veranstaltungen durch Partner, Unternehmen und Verbände machten die Veranstaltung zu einem Gipfeltreffen der Branche.
 
Gastland Island bereicherte mit der Präsentation der fortschrittlichen Nutzung von Erdwärme in dem Inselstaat. Prof. PhD Gudni A. Jóhannesson von der isländischen Energiebehörde Orkustofnun beobachtet die wachsende Aktivität deutscher Erdwärme-Projekte. „Alles, was diese Technologie voranbringt, ist gut, um den Klimawandel aufzuhalten“, fasst Jóhannesson die politische Linie seines Landes zusammen.
 
Zusammenschluss der nationalen Verbände auf der GeoTHERM beschlossen
Bei einem Mitgliederentscheid des Wirtschaftsforums Geothermie e.V. (WFG) und des Bundesverbands Geothermie e.V. (BVG) im Rahmen der GeoTHERM haben die Mitglieder beider Verbände ein klares Votum für den Zusammenschluss gegeben. Das teilte Dr. Erwin Knapek mit, der als BVG-Präsident und Vorsitzender des WFG das Planziel 2016 für die Zusammenführung in einen einzigen Bundesverband der deutschen Geothermiebranche in Aussicht stellte. Das WFG soll im Bundesverband Geothermie aufgehen. Auf der GeoTHERM boten die beiden Verbände bereits mit einem gemeinsamen Messestand einen zentralen Anlaufpunkt.
 
Aufbruchstimmung in der Geothermie-Szene
Die geballte Präsenz von Branchenvertretern macht die GeoTHERM zu einem Indikator für den Geothermiemarkt. Eine positive Grundstimmung machte sich bereits in der Eröffnung bemerkbar. Bei den Eröffnungsrednern ebenso wie bei Minister Franz Untersteller beim Abendempfang standen die Chancen der grundlastfähigen Erdwärme sowie die Erfolge in der Qualitätssicherung im Vordergrund.
 
Gesamteuropäischer Branchen-Award
Im Rahmen der Eröffnung wurde der „European Geothermal Innovation Award“ verliehen. Die vom European Geothermal Energy Council (EGEC) für die GeoTHERM geschaffene Branchen-Trophäe überreichte EGEC-Präsident Dr. Burkhard Sanner an das Unternehmen Mijnwater B.V. aus den Niederlanden für ihr intelligentes Puffer und -Versorgungssystem für nachhaltiges Heizen und Kühlen bei der Nachnutzung stillgelegter Bergwerke. Nominiert waren neben dem Preisträger Comacchio s.r.l. aus Italien, Green Energy Group SA aus Norwegen und gec-co GmbH aus Deutschland. Dipl.-Ing. Thorsten Weimann MBA, gec-co Geschäftsführer und Unternehmensgründer, freute sich sichtlich, in die Finalistenrunde für den European Geothermal Innovation Award gekommen zu sein: „Ich denke, die GeoTHERM ist genau der richtige Rahmen, um einen solchen gesamteuropäischen Preis zu verleihen. Hier wird das von der Branche wahrgenommen“, erklärte Weimann.
 
Die ganze „Geothermie-Familie“ hat sich in Offenburg versammelt
Die Qualität der Kontakte auf der GeoTHERM sei außerordentlich gut, stellte Alfons Ebnöther, Geschäftsführer der HakaGerodur AG fest. „Ausschlaggebend für uns sind die internationalen Geschäftskontakte, die vielen Ingenieurbüros und Planungsfirmen – hier in Offenburg hat sich wirklich die ganze ‚Geothermie-Familie‘ versammelt.“
  
International tätige Unternehmen wie beispielsweise die Erdwerk GmbH aus München, die neben Projekten in England, Türkei, der Schweiz und Österreich auch an der Kraftwerk-Dublette in Unterföhring beteiligt ist, intensiviert durch die Präsenz auf der GeoTHERM speziell die Kontakte nach Frankreich. „Wir sehen, dass sehr viele französische Besucher kommen und in Frankreich sind gerade viele Erdwärme-Projekte in Planung, im Pariser Becken, auch im Rheintal“, so Geschäftsführer Dr. Achim Schubert. Ihm sei wichtig zu zeigen, dass Bohrkosten durch Erfahrung und Qualitätskontrolle gesenkt werden können.
 
Die zehnte GeoTHERM findet am 25. + 26. Februar 2016 bei der Messe Offenburg statt.
 
Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de. Für Fragen und Wünsche steht Ihnen das Projektteam der GeoTHERM unter geotherm@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-54 zur Verfügung.




|13.02.15|

Minister Untersteller in Offenburg bei Europas Branchentreff für Geothermie

Internationaler Award auf GeoTHERM verliehen

Offenburg. Weltweit in der Geothermiebranche ist „Offenburg“ bekannt. An dem süddeutschen Messestandort im Herzen Europas trifft der internationale Marktplatz jährlich zur GeoTHERM – expo & congress zusammen, demnächst wieder am 5. und 6. März. Oberflächennahe und Tiefe Geothermie, Wissenschaft, Wirtschaft, Recht und praxisnahe Exkursionen – Europas größter Branchentreff bietet alle Facetten. Das Who is Who der Branche vernetzt sich in Offenburg, davon profitieren im Nachwuchs-Programm Career Connect auch angehende Fachkräfte, die an den Markt herangeführt werden.

Internationalität spiegelt globale Entwicklung der Wachstumstechnologie
38 Nationen waren im Vorjahr zu Gast in Offenburg. Es besteht eine Tendenz zu weiterer Internationalisierung. Es werden unter anderem Besucher erwartet aus der Schweiz, Österreich, Belgien, Italien, Tschechien, Rumänien, Slowenien, Norwegen sowie Türkei, Ukraine, Marokko und Japan.

An die GeoTHERM der Messe Offenburg haben sich zahlreiche Branchen-Veranstaltungen und Aktivitäten angeschlossen. Erstmals erweitert bereits am Vortag der GeoTHERM die Internationale Geothermiekonferenz (IGC) der Agentur Enerchange das Angebot.

Für die grenzüberschreitende Region findet am 5. März das Forum für Geothermie am Oberrhein statt. Veranstalter TRION-climate, das Netzwerk für Energie und Klima der Trinationalen Metropolregion am Oberrhein, stellt in den Fokus die Thematik „Akzeptanz als Erfolgsfaktor“.

Der im Rahmen der GeoTHERM geschaffene Branchenpreis "European Geothermal Innovation Award" des European Geothermal Energy Council (EGEC) wird nach der gelungenen Premiere im Vorjahr erneut vergeben. Im Rahmen der Eröffnung würdigt EGEC-Präsident Dr. Burkhard Sanner mit der europäischen Branchen-Trophäe Verdienste für Geothermie-Vorhaben. Den Rahmen der GeoTHERM erklärte er als "unerlässlichen Treffpunkt für Verbände in Zeiten des Wandels, sowohl für nationale wie auch internationale Fragestellungen“.

Kongressprogramm zu aktuellen Themen
Thema im dreisprachigen Kongress sind unter anderem die Neuerungen in der Qualitätssicherung der Oberflächennahen Geothermie und Best-Practice-Erfahrungen der Bohrtechnik. Weitere Themen sind neue Wege bei Erdkollektoren und Gaswärmepumpen sowie der effiziente Einsatz von Geothermie in der Gebäudetechnik.

Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsforums Geothermie (WFG) und zahlreich weitere Side-Events sind auf der Messe-Homepage ausgewiesen.

Erstmalig erhalten Teilnehmer des Kongresses Teilnahmezertifikate als Fortbildungsnachweis gemäß DVGW W120-1 und W120-2 für den Bereich Brunnen- und Messstellenbau und Oberflächennahe Geothermie, ein Brunnenbau-Workshop wird angeboten.

Minister Untersteller wird zum Abendempfang erwartet
Zum Abendempfang am 5. März wird auch Minister Franz Untersteller erwartet vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg. Das informelle Treffen vernetzt die Branche international bei badischer Küche und der gediegenen Atmosphäre der Messe Offenburg.



|11.02.15|

Internationale Geothermiekonferenz IGC in Offenburg

Programm  der Internationalen Geothermiekonferenz veröffentlicht: Umfassender Einblick in neue Märkte und in technische Entwicklungen

Das Programm der 11. Internationalen Geothermiekonferenz steht: Einmal mehr bietet die Veranstaltung, die dieses Mal vom 4. bis 5. März im Vorfeld der Messe Geotherm in Offenburg stattfindet, eine große Vielfalt und thematisiert alle wichtigen aktuellen Fragen der tiefen Geothermie. Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung stehen die Länder Türkei und Frankreich.

Das Teilnehmer- und Referenten-Spektrum der IGC ist international: Neben Gästen aus den Nachbarländern Frankreich, Italien, Niederlande und der Schweiz haben sich auch Besucher aus der Türkei und Ukraine, aus Tschechien, Japan oder Marokko angekündigt. Insgesamt sind bereits knapp 150 Teilnehmer registriert. Goldsponsoren der Veranstaltung sind EnBW Baden-Württemberg und der niederländische Bohrdienstleister Transmark Services.

Der Kongresstag am 4. März wird durch Keynotes von Adonai Herrera-Martínez von der European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) sowie Jens Wirth von der KfW Bankengruppe eröffnet. Während Adonai Herrera-Martínez insbesondere über die geplante EBRD-Finanzierung eines 123-Megawatt-Geothermieprojekts der türkischen Firma Gurmat Electric Generation in Germencik berichten wird, stellt Jens Wirth in seinem Vortrag die 760 Millionen Euro schwere Klimainitiative zur Förderung von Geothermie für Lateinamerika vor.

Die ersten beiden Diskussionsforen des Kongresstags beschäftigen sich zum einen mit der Risikominimierung bei der Exploration und zum anderen mit Technik und Entwicklung der Hochleistungspumpen in der tiefen Geothermie. In Forum I wird Umut Destegul Solaroglu von Transmark Services unter anderem darauf eingehen, welche Herausforderungen es bei der Aufsuchung geothermischer Wärme es in der Türkei gibt, Dr. Eva Schill vom KIT spricht über alternative Explorationsmethoden im Kristallin. Jan-Diederik van Wees vom Forschungszentrum TNO in den Niederlanden wird neue seimische Methoden vorstellen. Nicht zuletzt wird über Erfahrungen mit der Anwendung der Magnetotellurik in der Türkei berichtet. Im Pumpen-Forum werden Vertreter verschiedener Hersteller sowie Beratungsunternehmen Kurzpräsentationen halten und damit die Grundlage für eine ausführliche Diskussion zu den Erfahrungen und dem Stand der Pumpentechnologie auf dem Podium schaffen.

Nach der Mittagspause werden zwei weitere, parallel laufende Foren stattfinden – im Forum IV werden dabei die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten geothermischer Wärme in Großstädten und der Industrie dargestellt. In Forum III geht es um das wichtige Thema der Bohrkosten und die Möglichkeiten, sie bei geothermischen Bohrungen besser zu kontrollieren.

Hintergrund für die Vorträge in Forum IV ist, dass der tiefen Geothermie in Großstädten auf ihrem Weg zur Smart City eine wichtige Rolle zukommen kann. Die Erfahrungen in Paris oder die Ausbaupläne in München zeigen dabei, was heute schon möglich ist. Darüber hinaus beschäftigt sich auch Genf mit der Nutzung der Geothermie und auch in der Industrie findet sie im Rahmen des Projektes ECOGI eine interessante Anwendung. Moderiert wird das Forum von Professor Dr. Ladislaus Rybach. Im Forum III zu den Kosten bei geothermischen Bohrungen kommen unter anderem Daniel Mölk von Steag mit Einblicken in Kostenstruktur und Potentiale für Optimierungen zu Wort sowie Anıl Aykaş von Transmark Services, der darlegt, warum es von Vorteil ist, wenn Projektentwickler ein eigenes Bohrgerät besitzen. Waldemar Müller-Ruhe, Gesellschafter von H. Anger‘s Söhne wird dabei aus der Perspektive des Bohrcontractors darstellen, wie die Kosten beeinflusst werden können.

Der Kongresstag endet mit einem Highlight - dem Forum zur Entwicklung der Geothermie in der Türkei, dem momentan interessantesten Geothermiemarkt neben Südostasien. Erfahrene Experten mit mannigfaltiger Erfahrung in der Umsetzung geothermischer Projekte geben hier einen Überblick über die Entwicklungen. So sprechen Professor Dr. Okan Tüysuz von der İstanbul Teknik Üniversitesi, Onur Serin von Atlas Copco, Tevfik Kaya von Schlumberger sowie Professor Dr. Füsun Servin Tut Haklıdır von İstanbul Bilgi Üniversitesi. Die Referenten werden dabei nicht nur einen Marktüberblick geben und einen Erfahrungsbericht zum Betrieb einer türkischen Geothermieanlage bieten, sondern auch detailliert auf die geologischen und technischen Aspekte der Projektentwicklung in der Türkei eingehen.

Angesichts der zahlreichen Geothermie-Aktivitäten in Frankreich ist das 4. Trinationale Oberrhein-Forum am 5. März eine hervorragende Gelegenheit, sich auf den neuesten Stand der Entwicklungen zu bringen und mit den französischen Marktakteuren auszutauschen. Veranstaltet wird das Forum von TRION-climate, dem trinationalen Energienetzwerk am Oberrhein in Kooperation mit Enerchange.

Bei dieser Veranstaltung stehen die Ursachen und Konsequenten von Akzeptenzproblemen sowie technische Aspekte bei deren Lösung im Vordergrund. Alain Jund Vize-Präsident von C.U. Strasbourg wird das Forum eröffnen. Als weitere Redner zugesagt haben hier Toni Vetrano, der Oberbürgermeister Stadt Kehl, Bernard Kempf von der ÉS Groupe und Pierre Mammosser , der Bürgermeister von Soultz-sous-Forêts. Von besonderem Interesse für die Entwicklung der Geothermie am Oberrhein ist der Vortrag des Vorstandsvorsitzenden von Daldrup & Söhne, Josef Daldrup, der darüber sprechen wird, wie sich die Erfahrungen mit dem Projekt in Landau auf das Projekt Neuried auswirken.

Den zweiten Teil zu den technischen Ehrausforderungen und ihren Lösungen bestreiten Professor Thomas Kohl vom KIT, Lena Eggeling von der EnBW Baden-Württemberg, Christian Boissavy vom französischen Geothermie-Verband AFPG sowie Achim Fischer-Erdsiek von ProRisk. Für den Nachmittag steht eine gemeinsame Exkursion zum Geothermieprojekt in Rittershofen auf dem Programm. Die Teilnahme an dem simultan deutsch-französisch übersetzten Forum und an der Exkursion ist kostenfrei, eine Anmeldung allerdings erforderlich.

Parallel zum Oberrhein-Forum bietet die IGC 2015 am Freitag eine Exkursion zum Geothermiekraftwerk in Bruchsal an.

Das aktuelle Programm der Konferenz und die Möglichkeit, sich online anzumelden finden sich unter www.geothermiekonferenz.de. Vertreter von Kommunen und Studenten erhalten einen 50-prozentigen Rabatt auf die Teilnehmergebühren. Alle Konferenzteilnehmer erhalten kostenfreien Zutritt zur Messe Geotherm, die ab dem 5. März in Offenburg stattfindet.




|21.01.15|

GeoTHERM Offenburg bereitet sich vor auf Branchenspitze

Europas größte Fachmesse mit Kongress für Oberflächennahe und Tiefe Geothermie
 

32_GeoTHERM_expo_congress_Messe_OffenburgOffenburg. Der Ausbau erneuerbarer Energien hat in den vergangenen sechs Jahren weltweit zugenommen und neue Wachstumsmärkte entstehen. Die Branche der Schlüsseltechnologie Geothermie trifft sich am 5. und 6. März in Offenburg bei Europas größter Erdwärme-Fachmesse mit Kongress. Ein internationales Kontaktnetzwerk macht den Marktplatz für Oberflächennahe und Tiefe Geothermie zum Mittelpunkt der Branche. Gleichzeitig fungiert die Messe als Indikator für die Wirtschaftskraft der Technologie und Kundenbindung. Im vergangenen Jahr waren 38 Nationen zu Gast, 191 Aussteller und über 3.500 Besucher.
 
Das einschlägig besetzte Kongressprogramm (www.geotherm-offenburg.de) informiert über Praxis und Prognosen, Märkte und Forschung. Gastland Island produziert bereits heute mehr Energie aus Geothermie als seine Bewohner verbrauchen können. Die isländischen Ausführungen versprechen interessante Praxiseinblicke und Exportgedanken. An die GeoTHERM der Messe Offenburg haben sich zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten angeschlossen.
 
Tiefe Geothermie
Zum Auftakt am 4. März stellt am Vortag des Messebeginns die Internationale Geothermiekonferenz (IGC) der Agentur Enerchange die Tiefe Geothermie in den Fokus. Die Veranstaltung fand bisher in Freiburg statt und dockt 2015 erstmalig an die GeoTHERM an. Im Rahmen der Veranstaltung werden Exkursionen zu Geothermiekraftwerken am Oberrheingraben angeboten.
 
Der European Geothermal Energy Council (EGEC) verleiht seinen Branchen-Award auf europäischer Ebene anlässlich der Eröffnung der GeoTHERM.
 
Neben Heizwärme sind auch Speicherfunktionen und Kühlung Potenziale, die bisher in der Öffentlichkeit wenig beachtet wurden. Erfolgsstorys wie beispielsweise das Heizwärmewerk Unterföhring in Bayern dienen als exemplarische Modelle für Wirtschaft und Politik.
 
Die Marktanalyse der Deutschen Energie-Agentur dena folgt für die geothermischer Stromerzeugung der Prognose der Geothermal Energy Association, die einen Anstieg der weltweit installierten Kapazität von über 13,5 Gigawatt bis 2017 voraussieht. Zum Vergleich: Die kumulierte installierte Kapazität lag Ende 2013 bei 12 Gigawatt laut dena-Marktanalyse. Die Nutzung der Geothermie zur Wärmeerzeugung ist laut der Studie stärker verbreitet als zur Stromerzeugung und es bestehen gute Marktvoraussetzungen in und außerhalb Europas.
 
Oberflächennahe Geothermie
Erstmalig erhalten Teilnehmer des Kongresses Teilnahmezertifikate als Fortbildungsnachweis gemäß DVGW W120-1 und W120-2 für den Bereich Brunnen- und Messstellenbau und Oberflächennahe Geothermie. Ein zusätzlicher Workshop Brunnenbau bietet von neuen Lösungen für alte Probleme wie Ringraumabdichtungen bei Brunnen, Grundwassermessstellen und Erdwärmesonden bis hin zu filterlosem Brunnen und Sperrrohreinbau, Service und betrieblichem Projektmanagement aktuelle Themen.
 
Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) veranstaltet am 4. März bereits im dritten Jahr sein "PraxisForum Erdwärme". In Zusammenarbeit mit dem trinationalen Energienetzwerk TRION werden Exkursionen am 5. März angeboten.
 
Thema im Kongress sind unter anderem die Neuerungen in der Qualitätssicherung in der Oberflächennahen Geothermie und Best-Practice Erfahrungen der Bohrtechnik. Weitere Themen sind neue Wege in der Oberflächennahen Geothermie, Erdkollektoren und Gaswärmepumpen sowie der effiziente Einsatz von Geothermie in der Gebäudetechnik.
 
Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsforums Geothermie (WFG) und weitere Side-Events finden Sie auf der Messe-Homepage.
 
Frühbucherrabatt sichern
Noch bis Ende Januar sind Frühbucherpreise erhältlich. Kartenbestellung und weitere Informationen erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de.

 
 
 
 
|18.12.14|
 

Europas größte Geothermiemesse veröffentlicht Kongressprogramm

GeoTHERM Offenburg bietet neben dem zentralen Branchentreffpunkt viel Praxis und Fortbildungsnachweise gemäß DVGW W120-1 und W120-2

 
53_GeoTHERM_expo_congress_Messe_OffenburgOffenburg. Europas größter Marktplatz für Geothermie findet in Offenburg statt. Die Fachmesse GeoTHERM der Messe Offenburg wird am 5. und 6. März zum Mittelpunkt der Branche. Treffpunkt, europaweites Kontaktnetzwerk, Kundenberatung und der neueste Stand der Technik machen die Stellung der Plattform aus. Das Kongressprogramm ist auf der Homepage erschienen unter www.geotherm-offenburg.de.
 

GeoTHERM auf Wachstumskurs auf der Höhe aktueller Entwicklung

Als Eröffnungsredner der stark wachsenden Veranstaltung spricht Dr. Martin Herrenknecht. Er ist einer der Unterstützer der ersten Stunde für die GeoTHERM, die in die neunte Auflage geht und sich als Europas größte Geothermie-Messe etabliert hat. Rund 40 Experten-Vorträge zu Oberflächennaher und Tiefer Geothermie beleuchten die aktuelle Technologie und Marktentwicklung. Einen Statusbericht zur Erdwärmenutzung in Europa kommt von der Europäischen Kommission sowie dem European Geothermal Energy Council (EGEC).
 
Thema im Kongress sind unter anderem die Neuerungen in der Qualitätssicherung in der Oberflächennahen Geothermie. Konkret für das Land Baden-Württemberg referiert hierzu eine Vertreterin des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Das Unternehmen Burkhardt GmbH referiert über Best-Practice Erfahrungen der Bohrtechnik. Weitere Themen sind neue Wege in der Oberflächennahen Geothermie, Erdkollektoren und Gaswärmepumpen sowie der effiziente Einsatz von Geothermie in der Gebäudetechnik.
 
Neben Heizwärme sind auch Speicherfunktionen und Kühlung Potenziale, die bisher in der Öffentlichkeit wenig beachtet wurden. Erfolgsstorys wie beispielsweise das Heizwärmewerk Unterföhring in Bayern dienen als exemplarische Modelle für Wirtschaft und Politik. Unterföhring verdoppelt derzeit seine installierte Leistung von 20 auf 40 MW: Die Firma Erdwerk berichtet vom Spatenstich für eine zweite, baugleiche Anlage als Doppeldublette.
  
Im vergangenen Jahr waren 38 Nationen zu Gast, 191 Aussteller und über 3.500 Besucher.
 
DVGW W120-1 und W120-2

Erstmalig erhalten Teilnehmer des Kongresses Teilnahmezertifikate als Fortbildungsnachweis gemäß DVGW W120-1 und W120-2 für den Bereich Brunnen- und Messstellenbau und Oberflächennahe Geothermie. Ein zusätzlicher Workshop Brunnenbau wird angeboten.
 
Exkursionen und Side-Events

Die Fachmesse mit Kongress für Oberflächennahe und Tiefe Geothermie wird von zahlreichen Institutionen und Verbände für Side-Events genutzt. Exkursionen zu Geothermiekraftwerken am Oberrheingraben stehen im Fokus der Internationalen Geothermiekonferenz (IGC), die bisher in Freiburg stattfand und jetzt an die GeoTHERM andockt. In Zusammenarbeit mit dem trinationalen Energienetzwerk TRION werden Exkursionen am 5. März angeboten. Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) veranstaltet am 4. März bereits im dritten Jahr sein "PraxisForum Erdwärme". Der Branchen-Award auf europäischer Ebene wird vom European Geothermal Energy Council (EGEC) im Rahmen der GeoTHERM verliehen. Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsforums Geothermie (WFG) und weitere Side-Events finden Sie auf der Messe-Homepage.
 
Gastland Island und aktuelle Ausblicke

Faszinierende Berichte sind aus dem Gastland Island zu erwarten, das laut seiner Jahresstatistik 2014 ganze 69 Prozent seines Bruttoenergieverbrauchs aus Geothermie bezieht und derzeit über Exporte per Unterwasserpipeline nach Europa nachdenkt. Die jährlich produzierten 17 Terrawattstunden Strom aus Geothermie und Wasserkraft sind mehr, als die Bewohner der Vulkaninsel selbst benötigen.
 
Dass es auch in Deutschland möglich sein kann, bis 2030 Strom aus Geothermie für weniger als 9 Cent pro Kilowattstunde zu erzeugen, betont der Vorsitzende des Wirtschaftsforums Geothermie e.V. (WFG) und gleichzeitig Präsident des Bundesverbandes Geothermie e.V. (GtV- BV), Dr. Erwin Knapek. Für Kraftwerke und Heizkraftwerke aus Tiefer Geothermie sind in Deutschland besonders das Norddeutsche Becken, das Molassebecken und der Oberrheingraben geeignet. Neben sechs bereits laufenden Anlagen am Oberrheingraben (siehe Grafik) befinden sich weitere vier geothermische Heizkraftwerken in Straßburg in Planung.
 
Die Vorteile der Erdwärmenutzung als grundlastfähige und CO2-freie Energiequelle kommen auch bei internationalen Projekten zum Tragen. Bei der UN-Klimakonferenz in Lima hat jüngst am 8. Dezember Deutschlands Entwicklungshilfeminister Dr. Gerd Müller zusammen mit dem EU-Kommissar für Klimapolitik und Energie, Miguel Arias Cañete, ein 760-Millionen-Euro Förderprogramm für Geothermievorhaben vorgestellt, das die Vorbereitung und den Bau von Geothermie-Kraftwerken in zehn lateinamerikanischen Ländern finanzieren soll.
 
Neue Energie tanken beim Abendempfang

Weit im Voraus ausgebucht ist stets der Abendempfang der GeoTHERM am Eröffnungstag. Networking unter Fachkollegen und badisch-gastliches Ambiente sind geschätzt - frühzeitige Sicherung der Plätze für den Empfang sei empfohlen, zu dem auch Franz Untersteller, Baden-Württembergs Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft erwartet wird.
Frühbucherrabatt sichern
 
Noch bis Ende Januar sind Frühbucherpreise erhältlich. Kartenbestellung und weitere Informationen erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de.

 1-Tages-Ticket für Kongress und Fachmesse:
35 EUR / ab 31.01. dann 42 EUR
2-Tages-Ticket für Kongress und Fachmesse:
55 EUR / ab 31.01. dann 62 EUR
Abendempfang am 5. März 18.15 Uhr
54 EUR / ab 31.01. dann 59 EUR
 

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de. Für Fragen und Wünsche steht Ihnen das Projektteam der GeoTHERM unter geotherm@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-54 zur Verfügung.

 
 >> Zum Bildmaterial der GeoTHERM

 

 

|04.11.2014|

 

Europäischer Geothermie-Award bei GeoTHERM Offenburg verliehen

Ab sofort Einreichungen für den europäischen Branchen-Award des europäischen Verbands EGEC möglich / Praxisforum des Bundesverbands Wärmepumpe und zahlreiche Side-Events im Rahmen der internationalen Plattform GeoTHERM in Offenburg
  
Blick in die Baden-ArenaOFFENBURG. Am 5. und 6. März vereint Europas größte Geothermie-Fachmesse mit Kongress Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft der Oberflächennahen und Tiefen Geothermie. Am Messestandort Offenburg kamen zuletzt Teilnehmer aus 38 Nationen und fünf Kontinenten zusammen. "Mit nahezu 200 Ausstellern und 3.500 Besuchern zeigt die Fachmesse einmal im Jahr das Spektrum der nationalen sowie internationalen Geothermie", berichtet Messechefin Sandra Kircher.

     
PraxisForum BWP und weitere Side-Events

Der zentrale Treffpunkt bei der Messe Offenburg ist Tradition geworden für Verbandspräsidenten, Spitzenpersönlichkeiten und Branchenvertreter. Vielfach wird die GeoTHERM daher von Verbänden und Unternehmen zusätzlich als Plattform für Mitgliederversammlungen und Veranstaltungen genutzt. So veranstaltet am Tag vor dem offiziellen Beginn der Fachmesse der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) bereits im dritten Jahr sein "PraxisForum Erdwärme". Ebenfalls am Vortag findet die Internationale Geothermiekonferenz (IGC) zur Tiefen Geothermie statt, die vom Standort Freiburg nach Offenburg wechselt und an die GeoTHERM andockt.

    
Ein Award für die Branche

Der im Rahmen der GeoTHERM geschaffene Branchenpreis "European Geothermal Innovation Award" wird 2015 erneut vergeben. Diesen Award auf europäischer Ebene verleiht das European Geothermal Energy Council (EGEC) auf dem Abendempfang am 5. März, zu dem auch Minister Franz Untersteller erwartet wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg. Bewerbungen und Nominierungen für den Award können bis 31. Dezember eingereicht werden, s. www.geotherm-offenburg.de.
 
Das zentrale Get-Together-Highlight der Branche stellt der Abendempfang der GeoTHERM dar. Mit excellenten badischen Weinen wird das Branchen-Ereignis am 5. März in einer Top-Location direkt auf dem Offenburger Messegelände veranstaltet. Der Präsident des EGEC Dr. Burkhard Sanner betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung der GeoTHERM: "Europa ist unsere Zukunft. Offenburg mit seiner trinationalen Lage im Zentrum und im Herzen Europas ist der idealer Ort dafür, Kollegen aus dem In- und Ausland zu treffen." Die Plätze für das Abendevent sind limitiert - Kenner profitieren vom Spezial-Frühbucher-Tarif für Abendempfang und Messeeintritt bis 28. November.
 
Weitere Informationen erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de. Gerne steht Ihnen das Team der GeoTHERM für Fragen und Anregungen unter geotherm@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-54 zur Verfügung.

  
 
 
|25.09.2014|  
 

Europas größte Geothermie-Fachmesse GeoTHERM im Wachstum

Erstmals Teilnahmezertifikat für Fortbildungsnachweis gemäß DVGW W120-1 und W120-2 / Über 75 Prozent der erweiterten Fachmesse bereits vergeben / Exkursionen am 5. März 
 

OFFENBURG. Die neunte GeoTHERM - expo & congress verdichtet am 5. + 6. März 2015 die geballte Geothermie-Kompetenz am Messestandort Offenburg. Europas größte Geothermie-Fachmesse mit Kongress befindet sich auf Wachtumskurs. Die Ausstellungsfläche wurde aufgrund der hohen  Nachfrage erweitert und verzeichnet fünf Monate vor Messebeginn bereits einen Buchungsstatus von über 75 Prozent. Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesbandes Geothermie unterstreicht die Bedeutung des Branchentreffs: „Für mich ist die GeoTHERM mittlerweile die beste Plattform, die man für die Geothermie überhaupt in Deutschland haben kann und dies kann ich auch europaweit behaupten“. Der gesamte Geothermiemarkt für Tiefe und Oberflächennahe Geothermie findet sich auf der GeoTHERM wieder. Bei der vergangenen GeoTHERM wurden 191 Aussteller und 3.513 Besucher aus 38 Nationen registriert. „Die jährlich steigende Ausstellerzahl sowie die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Wirtschaftsvertretern und Verbänden freut uns sehr. Die stetig wachsende Zufriedenheit ist für uns Antrieb, das Angebot weiter auszubauen“, unterstreicht Projektleiterin Christina Sedelmeier die Bedeutung der GeoTHERM.
 
Fortbildungen nach W120-1 und W120-2

Erstmals zur GeoTHERM 2015 wird es Teilnahmezertifikate für Fortbildungsnachweis gemäß DVGW W120-1 und W120-2 geben. Mit den Nachweisen nach W120-1 und W120-2 deckt die Messe Offenburg Fortbildungen im Bereich Brunnen- und Messstellenbau sowie der Oberflächennahen Geothermie ab.
 
Klaus Nehrke von der DVGW CERT GmbH begrüßt „solche Initativen, die die fachlichen Kompetenzen am Markt stärken.“ Zusätzlich zur täglichen Arbeit seien Fortbildungen wichtige Bausteine, um immer auf dem neuesten Stand zu sein, erklärt Dipl.-Ing. Andreas Stumm von der Zertifizerung Bau GmbH, Geschäftsbereich Brunnenbau: "Fachvorträge wie auf der GeoTHERM bieten den Unternehmen eine gute Gelegenheit sich kontinuierlich zu informieren und fortzubilden."
 
European Geothermal Innovation Award

Der im Rahmen der GeoTHERM geschaffene Branchenpreis "European Geothermal Innovation Award" wird 2015 erneut vergeben. Die Einreichungen für den Award können ab sofort erfolgen. Eine fünfköpfige Jury wird unter allen Beiträgen den Preisträger des European Geothermal Innovation Awards am 5. März 2015 auf der GeoTHERM verkünden.
 
Internationale Geothermiekonferenz (IGC) neuester Partner

Die Internationale Geothermiekonferenz (IGC) von Enerchange Freiburg erweitert am 4. März, am Vortrag der GeoTHERM, erstmalig das Programmportfolio. Zusätzliche Exkursionen werden am 5. März angeboten, organisiert von der IGC. "Mit dem Zusammenschluss entsteht eine starke Allianz für die Geothermie", so Messechefin Sandra Kircher in einer Pressemitteilung der Messe Offenburg.
 
Engagement nationaler und internationaler Partner

Rund um den national sowie international besetzten Kongress der GeoTHERM halten Partnerverbände zahlreiche Mitgliederversammlungen, Workshops, Praxisforen, Beiratsitzungen und Recruitingtage im Rahmen der GeoTHERM ab. Dr. Burkhard Sanner, Präsident des European Geothermal Energy Council (EGEC), betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung der GeoTHERM als der europäischen Plattform: "Europa ist unsere Zukunft. Offenburg mit seiner trinationalen Lage im Zentrum und im Herzen Europas ist der idealer Ort dafür, Kollegen aus dem In- und Ausland zu treffen."
 
Die nächste GeoTHERM findet statt am 5. + 6. März 2015 bei der Messe Offenburg.
 
Weitere Informationen erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de. Gerne steht Ihnen das Team der GeoTHERM für Fragen und Anregungen unter geotherm@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-54 zur Verfügung.

  

  
  

|23.09.2014|
 

GeoTHERM und Internationale Geothermiekonferenz unterzeichnen Kooperationsvertrag für Messestandort Offenburg

Zukünftig zusätzlicher Tag durch Bündelung der Geothermie-Kompetenzen in Offenburg
 

OFFENBURG. Europas größte Geothermie-Fachmesse GeoTHERM ist am Messestandort Offenburg fest verwurzelt und wird zur neunten Veranstaltung durch die Internationale Geothermiekonferenz (IGC) erweitert, die bisher in Freiburg stattgefunden hat.
  
„Mit dem Zusammenschluss entsteht eine starke Allianz für die Geothermie. In diesem Verbund der Stärke bringen beide Partner ihre bekannten Marken, viel fachliches Knowhow sowie ein umfassendes Kontaktnetzwerk ein“, erklärt Sandra Kircher, Geschäftsführerin der Messe Offenburg. Die GeoTHERM findet am 5. und 6. März 2015 statt mit dem bewährten Konzept in Kombination von Fachmesse und Kongress zur Oberflächennahen und Tiefen Geothermie.
 
Zum Auftakt am 4. März stellt am Vortag des Messebeginns die IGC in ihrem Vortragsprogramm die wesentlichen Herausforderungen der Tiefen Geothermie in den Fokus, präsentiert internationale Projekterfahrungen und lädt zur intensiven Diskussion ein.
 
Dr. Jochen Schneider, Geschäftsführer der Agentur Enerchange, freut sich über die Kooperation: „Zwei versierte Partner des Geothermiemarkts schaffen damit optimale Voraussetzungen für das Netzwerken von internationalen und nationalen Teilnehmern auf dem größten Branchenevent. Die GeoTHERM, als größte Geothermie-Fachmesse und die IGC mit einem durchdachten Programmkonzept sowie intensiven Dialogmöglichkeiten bieten zweifelsohne eine starke Anziehungskraft für die Teilnehmer.“ Im Rahmen der IGC kommen Jahr für Jahr zwischen 200 und 250 Experten aus der ganzen Welt zusammen.
 
Bei der vergangenen GeoTHERM wurden 191 Aussteller und 3.513 Besucher aus 38 Nationen registriert. „Für 2015 befindet sich die Fachmesse weiterhin auf Wachstumskurs. Bereits jetzt sind über 75 Prozent der erweiterten Hallenfläche der GeoTHERM belegt. Erstmals werden am 5. März Exkursionen angeboten, organisiert von den Veranstaltern der IGC“, zeigt sich GeoTHERM-Projektleiterin Christina Sedelmeier erfreut über die Zusammenarbeit.
  
Weitere Informationen erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de. Gerne steht Ihnen das Team der GeoTHERM für Fragen und Anregungen unter geotherm@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-54 zur Verfügung.
 
 >> Zum Bildmaterial der GeoTHERM 
  

 
 
 
|31.03.2014|
 

Geothermie-Branche setzt auf Fachmesse GeoTHERM in Offenburg

Aussteller vergeben Bestnoten / 45 Prozent der Ausstellungsfläche 2015 bereits heute belegt / Vereinbarung mit Gastland Island / 38 Nationen zu Gast in Offenburg

OFFENBURG. Bestnoten von Ausstellerseite hat die GeoTHERM - expo & congress für die achte Durchführung bei der Messe Offenburg erhalten. Die hohe Zufriedenheit der ausstellenden Wirtschaft belegt die Gesamtnote von 1,73. Laut einer Pressemitteilung der Messe Offenburg haben 83 Prozent der diesjährigen Aussteller ihre Teilnahme für 2015 zugesagt und über 45 Prozent der Ausstellungsfläche für das kommende Jahr ist bereits fest gebucht. „Ich freue mich über die Resonanz und die sehr gute, langjährige Zusammenarbeit mit der Branche“, resümiert Sandra Kircher, Geschäftsführerin der Messe Offenburg. Charakteristikum der Veranstaltung ist die durchgängige Fachkompetenz in der Besucherqualität, die von 56 Prozent der Aussteller mit „sehr gut“ und weiteren 40 Prozent mit „gut“ bewertet wurde.
 
Mit zuletzt 191 Ausstellern und 3.513 Fachbesuchern richtet die Messe Offenburg einmal im Jahr Europas größte Geothermie-Plattform aus. „38 Nationen von Nord- und Südamerika, über Europa, Afrika und Asien haben wir dieses Jahr auf der GeoTHERM registriert, das zeigt die hohe Internationalität“, betont Projektleiterin Christina Sedelmeier. „Offenburg spielt weltweit ganz vorne mit“, bestätigt Dr. Horst Kreuter von der Internationalen Geothermischen Vereinigung, der die geballte Fachkompetenz unter einem Dach in Offenburg sehr begrüßt. Der international besetzte Kongress ebenso wie der persönliche Dialog in den Kundengesprächen und der Austausch von Fachexperten, Mitgliederversammlungen und Workshops prägen die Plattform.
 
Gastland der kommenden GeoTHERM vom 5. bis 6. März 2015 wird Island sein, ein Geothermiestandort mit Beispielcharakter. Das Land gewinnt 99 Prozent seiner Energie aus regenerativen Quellen. Der Großteil der Wärmeversorgung und rund ein Fünftel der Stromversorgung stammt aus Erdwärmenutzung. Es sind nicht allein die geologisch günstigen Gegebenheiten, sondern gezielte und langfristige Investitionen, die aus Island ein Vorzeigeland der Geothermie machen. Der Geschäftsführer der isländischen nationalen Energiebehörde Orkustofnun, Professor Guðni A. Jóhannesson macht dies an einem Zahlenbeispiel fest: „Momentan belaufen sich Kosten für die Wärmeerzeugung durch Erdwärme für 90 Prozent der Bevölkerung auf nur 15 Prozent von der Summe, die bei gleicher Wärmeerzeugung durch Öl notwendig wäre. Island ist stolz darauf, Gastland der GeoTHERM 2015 zu sein“, fährt er fort. Das Land präsentiert auf der Europa-Plattform in Offenburg neuestes Fachwissen und modernstes technisches Know-How. Synergien sind durch den „internationalen Kontext“ der Veranstaltung, wie es Dr. Burkhard Sanner, Präsident des European Geothermal Energy Council (EGEC) beschreibt, praktisch vorprogrammiert.
 
Die nächste GeoTHERM findet am 5. und 6. März 2015 bei der Messe Offenburg statt.
 
Weitere Informationen erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de. Gerne steht Ihnen das Team der GeoTHERM für Fragen und Anregungen unter geotherm@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-54 zur Verfügung.
 
 >> Zum Bildmaterial der GeoTHERM 
   


Subinhalte