Pressemitteilungen

 

 
|31.03.2014|
 

Geothermie-Branche setzt auf Fachmesse GeoTHERM in Offenburg

Aussteller vergeben Bestnoten / 45 Prozent der Ausstellungsfläche 2015 bereits heute belegt / Vereinbarung mit Gastland Island / 38 Nationen zu Gast in Offenburg

Blick in die Baden-ArenaOFFENBURG. Bestnoten von Ausstellerseite hat die GeoTHERM - expo & congress für die achte Durchführung bei der Messe Offenburg erhalten. Die hohe Zufriedenheit der ausstellenden Wirtschaft belegt die Gesamtnote von 1,73. Laut einer Pressemitteilung der Messe Offenburg haben 83 Prozent der diesjährigen Aussteller ihre Teilnahme für 2015 zugesagt und über 45 Prozent der Ausstellungsfläche für das kommende Jahr ist bereits fest gebucht. „Ich freue mich über die Resonanz und die sehr gute, langjährige Zusammenarbeit mit der Branche“, resümiert Sandra Kircher, Geschäftsführerin der Messe Offenburg. Charakteristikum der Veranstaltung ist die durchgängige Fachkompetenz in der Besucherqualität, die von 56 Prozent der Aussteller mit „sehr gut“ und weiteren 40 Prozent mit „gut“ bewertet wurde.
 
Mit zuletzt 191 Ausstellern und 3.513 Fachbesuchern richtet die Messe Offenburg einmal im Jahr Europas größte Geothermie-Plattform aus. „38 Nationen von Nord- und Südamerika, über Europa, Afrika und Asien haben wir dieses Jahr auf der GeoTHERM registriert, das zeigt die hohe Internationalität“, betont Projektleiterin Christina Sedelmeier. „Offenburg spielt weltweit ganz vorne mit“, bestätigt Dr. Horst Kreuter von der Internationalen Geothermischen Vereinigung, der die geballte Fachkompetenz unter einem Dach in Offenburg sehr begrüßt. Der international besetzte Kongress ebenso wie der persönliche Dialog in den Kundengesprächen und der Austausch von Fachexperten, Mitgliederversammlungen und Workshops prägen die Plattform.
 
Gastland der kommenden GeoTHERM vom 5. bis 6. März 2015 wird Island sein, ein Geothermiestandort mit Beispielcharakter. Das Land gewinnt 99 Prozent seiner Energie aus regenerativen Quellen. Der Großteil der Wärmeversorgung und rund ein Fünftel der Stromversorgung stammt aus Erdwärmenutzung. Es sind nicht allein die geologisch günstigen Gegebenheiten, sondern gezielte und langfristige Investitionen, die aus Island ein Vorzeigeland der Geothermie machen. Der Geschäftsführer der isländischen nationalen Energiebehörde Orkustofnun, Professor Guðni A. Jóhannesson macht dies an einem Zahlenbeispiel fest: „Momentan belaufen sich Kosten für die Wärmeerzeugung durch Erdwärme für 90 Prozent der Bevölkerung auf nur 15 Prozent von der Summe, die bei gleicher Wärmeerzeugung durch Öl notwendig wäre. Island ist stolz darauf, Gastland der GeoTHERM 2015 zu sein“, fährt er fort. Das Land präsentiert auf der Europa-Plattform in Offenburg neuestes Fachwissen und modernstes technisches Know-How. Synergien sind durch den „internationalen Kontext“ der Veranstaltung, wie es Dr. Burkhard Sanner, Präsident des European Geothermal Energy Council (EGEC) beschreibt, praktisch vorprogrammiert.
 
Die nächste GeoTHERM findet am 5. und 6. März 2015 bei der Messe Offenburg statt.
 
Weitere Informationen erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de. Gerne steht Ihnen das Team der GeoTHERM für Fragen und Anregungen unter geotherm@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-54 zur Verfügung.
 
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|24.02.2014|

 

Schlussbericht

GeoTHERM bestätigt Marktposition

Europas Geothermie-Fachwelt vereint bei der Messe Offenburg / 38 Nationen zu Gast in Offenburg / European Geothermal Energy Award erstmals verliehen
 
32_GeoTHERM_expo_congress_Messe_Offenburg OFFENBURG. Mit der achten Ausgabe bestätigt die GeoTHERM – expo & congress ihre Position als Europas größter Branchentreff. Aussteller wie Fachbesucher beurteilen die GeoTHERM einhellig als außerordentlich gut gelungene Veranstaltung. Wie Dr. Burkhard Sanner, Präsident des European Geothermal Energy Council (EGEC) beschreibt, ist der "internationale Kontext aus der Geothermie überhaupt nicht mehr wegzudenken." Offenburg mit seiner Lage im Herzen Europas sei der ideale Ort dafür.
 
191 Aussteller aus 16 Nationen (Vorjahr 180 aus 14 Nationen), darunter auch Russland und Südkorea, präsentierten sich auf der Fachmesse in Offenburg. Zudem nutzten 3.513 Fachbesucher aus 38 Nationen (Vorjahr 3.492 aus 36 Nationen) die geballte Fachkompetenz auf Europas größter Geothermie-Plattform. „Offenburg spielt weltweit ganz vorne mit", betonte Dr. Horst Kreuter von der Internationalen Geothermischen Vereinigung.
  
Das Kongressprogramm vereinte in 30 Vorträgen nationale sowie internationale Schwerpunkte der Oberflächennahen und Tiefen Geothermie. Die Bedeutung der Veranstaltung innerhalb der Branche zeigt die rege Nutzung des Messerahmens für zahlreiche Side-Events. Es fanden Mitgliederversammlungen (Wirtschaftsforum Geothermie), eine Versammlung europäischer Geothermieverbände (European Geothermal Energy Council), Workshops (Bundesverband Geothermie, Praxisforum des Bundesverbands Wärmepumpe), sowie Beiratsitzungen und weitere Treffen statt. Aus dem intensiven Austausch, dem Wissenstransfer und dem Networking auf der GeoTHERM entstehe ein regelrechter "Schub nach vorn", wie Präsident Dr. Erwin Knapek vom Bundesverband Geothermie konstatierte. Die gemeinsame Vorgehensweise wird auf der GeoTHERM diskutiert, vorangetrieben und abgestimmt", so Knapek.
   
Geothermie ist die Erneuerbare Energie, die alles kann
 
Umweltminister Franz Untersteller eröffnete die Veranstaltung mit einem Bekenntnis zum Beitrag der Geothermie zur Energiewende. „Wir wollen den Anteil der erneuerbaren Energien in der Wärmeerzeugung bis zum Jahr 2020 auf rund 21 Prozent verdoppeln. Dies gelingt uns aber nur, wenn wir die Geothermie weiterhin nutzen“, so Minister Untersteller. Er bedauerte, dass in den Medien vor allem Schadensfälle im Zusammenhang mit Erdwärmebohrungen hervorgehoben werden und betonte die Wichtigkeit von Qualitätsrichtlinien. Niemand spreche indes von dem erfolgreichen Betrieb der rund 30.000 unauffälligen Erdwärmesonden im Lande.
  
Geothermie könne in Deutschland in der Wärmeerzeugung Großes leisten, prognostizierte auch Dr. Horst Kreuter, frisch gewählter Vorsitzender des European Regional Branch der Internationalen Geothermischen Vereinigung. „Für Wärme ist das Potenzial der Geothermie viel größer als für Strom. Strom ist wichtig, aber für Wärme können wir einen richtigen Markt in Deutschland entwickeln", so Kreuter.
  
Dr. Burkhard Sanner, Präsident European Geothermal Energy Council (EGEC) wünschte sich, dass die Geothermie stärker die Rolle einnimmt, die sie in den Erneuerbaren Energien spielen kann: Nämlich als die dringend notwendige grundlastfähige Quelle, die immer dann, wenn Bedarf ist, Strom oder Wärme liefern kann. Und dass die Politik darauf reagiert und der Geothermie die Unterstüzung zukommen lässt, mit der sie diese Rolle ausfüllen kann.
  
Für die Branche forderte Dr. Erwin Knapek, der in Personalunion den Bundesverband Geothermie und das  Wirtschaftsforum Geothermie führend vertritt, von der Politik einen Vertrauensschutz für Projekte in der Planung. Für eine nachhaltig funktionierende Energiewende sei der Einbruch der Investitionstätigkeit zu vermeiden. Dabei sei die Planungsdauer von 5 bis 7 Jahren zu berücksichtigen. Die "Wärmewende" sei in der Gesamtstatistik der CO2-freien Energien von noch größerer Bedeutung als die Energiewende für Strom.
  
Den neu geschaffenen Branchenpreis "European Geothermal Innovation Award" erhielt das Unternehmen Bestec GmbH für seine europaweit anerkannten Verdienste als Motor für die Anwendung von Enhanced Geothermal Systems am Oberrheingraben und nördlich der Vogesen.
  
Victor van Heekeren, Chairman der Niederländischen Geothermischen Vereinigung, präsentierte die erfolgreiche Nutzung von Erdwärme im Gastland Niederlande und zeigte sich von der geballten Branchenpräsenz und der guten Messeorganisation der GeoTHERM beeindruckt.
  
Die neunte GeoTHERM findet am 5. und 6. März 2015 wieder bei der Messe Offenburg statt.
  
Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie unter www.geotherm-offenburg.de. Gerne steht Ihnen das Team der GeoTHERM für Fragen unter geotherm@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-54 zur Verfügung.

 

 
 
|03.02.2014|
 

Südkorea und Russland in Offenburg

Teilnehmerkreis der GeoTHERM erweitert sich / Gastland Niederlande

53_GeoTHERM_expo_congress_Messe_OffenburgOFFENBURG. Wenn Geschäftsreisende aus aller Welt nach Offenburg in der Ortenau am Oberrhein kommen, ist das Ziel oftmals eine der internationalen Veranstaltungen in der Messestadt. Der Ausstellerkreis der GeoTHERM - seit Jahren größte Fachmesse der Geothermiebranche in ganz Europa, verzeichnet Zuwächse bis nach Südkorea und Russland. Unter den internationalen Ausstellern des Branchentreffs in Offenburg vom 20. bis 21. Februar befindet sich unter anderem auch ein Anbieter aus Südkorea. 36 Nationen waren im vergangenen Jahr zu Gast bei der GeoTHERM, unter anderem auch Besucher aus Nigeria, Japan und den USA.
 
Gastland Niederlande
 
Mit ausgewählten Kongress-Vorträgen präsentieren sich die Niederlande in diesem Jahr als Gastland der GeoTHERM. GtV-Präsident Dr. Erwin Knapek freut sich bereits "besonders auf das Partnerland Niederlande, denn dort ist man bei der Nutzung von tiefer Erdwärme in Gewächshäusern schon sehr weit gekommen. Von diesen praxisnahen Erfahrungen aus dem Gemüse-Anbau können die Geothermie-Akteure in Deutschland profitieren, denn auch hier wissen Gärtnereien die Vorteile der rund um das Jahr zuverlässig verfügbaren Erdwärme zu schätzen."
 
Aus den Erfahrungen mit Erdwärmebohrungen seit den 80er Jahren hat sich in den Niederlanden speziell in der Oberflächennahen Geothermie ein starker nationaler Markt entwickelt. Bereits 2012 umfassten die Erdwärmeprojekte ein Investitionsvolumen von 70 Millionen EUR und stellten 450 Arbeitsplätze, Tendenz steigend. Im Fokus steht weniger die Stromerzeugung als vielmehr die Gewinnung von CO2-neutraler Energie zum Heizen und Kühlen. Der rasante Aufschwung der Geothermie in den vergangenen zehn Jahren resultiert insbesondere aus den guten Kenntnissen über Boden- und Untergrundbeschaffenheit des Landes und öffentlich verfügbaren Daten und Modellen. Diese Voraussetzungen ermöglichen eine weiterhin starke Entwicklung geothermischer Nutzung. Der niederländische Geothermie-Verband wird bei der GeoTHERM die erwartete Entwicklung der Erdwärmeprojekte vorstellen.
 
Zahlreiche Side-Events beim Branchentreff
 
Zusätzlich zum Kongressprogramm finden zahlreiche Side-Events statt, beispielsweise ein Workshop vom Bundesverband Geothermie, das Praxisforum des Bundesverbands Wärmepumpe sowie verschiedene Beiratssitzungen und Mitgliederversammlungen. Wie der Vorsitzende des Wirtschaftsforums Geothermie e.V. (WFG) und frisch gewählte Präsident des GtV-Bundesverbandes Geothermie Dr. Erwin Knapek erläutert, stellt "die GeoTHERM Offenburg für das WFG einen idealen Branchentreffpunkt dar. Die Mischung aus Fachkongress und Messe bringt Wissenschaftler wie Unternehmer der Branche zusammen. Daher findet die Mitgliederversammlung des WFG auch traditionell in Offenburg statt." Auf Einladung des European Geothermal Energy Council (EGEC) findet auf dem Kongress eine Versammlung europäischer Geothermieverbände statt, dem "unerlässlichen Treffpunkt für Verbände in Zeiten des Wandels, sowohl für nationale wie auch internationale Fragestellungen", wie EGEC-Präsident Dr. Burkhard Sanner bekannt gab.
 
Das Kongressprogramm sowie weitere Informationen zur GeoTHERM unter www.geotherm-offenburg.de. Gerne steht Ihnen das Team der GeoTHERM für Fragen und Anregungen unter geotherm@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-54 zur Verfügung.
  

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